
Als Sehenswürdigkeit ist erst mal sicher das Rathaus des Westfälischen Friedens zu erwähnen. Dieses historische Gebäude, im spätgotischen Stil erbaut, ist sicher das geschichtsträchtigste Haus der Stadt Osnabrück. Die Bauzeit betrug etwa dreißig Jahre und war 1512 vollendet. In seinem sogenannten Friedenssaal werden die Porträtgemälde vieler europäischer Gesandter, die den Dreißigjährigen Krieg mit dem Westfälischen Frieden beendeten. Kostbare Stücke, wie der Kaiserpokal und eine Schützenkette aus dem 13. Jahrhundert, sind in der Schatzkammer zu besichtigen. Auch kann man ein Stadtmodell aus dem Jahre 1633 bewundern.
Das Osnabrücker Schloss ist natürlich auch eine Besichtigung wert. Es liegt zwischen der Alt- und Neustadt und wurde von 1667 bis 75 von Ernst August dem 1. zu Braunschweig-Lüneburg gebaut. Heute hat die Verwaltung der Universität Osnabrück ihren Sitz in dem historischen Gebäude. An alten und sehenswertern Bauwerken fehlt es in der Stadt nicht. Es gibt viele sehr alte Kirchen, aus der man eine hervorheben kann. Das ist der Dom Sankt Peter, der schon 785 entstand und nach einem Brand um 1100 wieder aufgebaut wurde. Auch ein bekanntes Bauwerk ist der Heger Turm, der aus Turm und Tor mit Durchfahrt besteht.
Museen findet man selbstverständlich auch, und das zum Teil direkt in der Innenstadt. Da ist das kulturgeschichtliche Museum, das mit dem Felix-Nussbaum-Haus verbunden ist. Dort findet man eine große Sammlung Osnabrücker Künstler, die in Auschwitz umkamen. Das Museum zeigt eine Ausstellung der Stadtgeschichte Osnabrücks. Interessant wäre noch das Museum Industriekultur, das eine Steinkohlezeche vor hundert Jahren zeigt. Der Besucher kann mit einem gläsernen Fahrstuhl einfahren und die alten Stollen besichtigen. Wer lieber an der frischen Luft bleiben möchte, kann sich den botanischen Garten der Universität anschauen. Dort findet man alles was es auf unserer Erde an Pflanzen gibt.