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Osnabrück Geschichte

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Osnabrück ist die drittgrößte Stadt in Niedersachsen, die zwischen zwei Höhenzügen liegt. Im Norden befindet sich das Wiehengebirge und im Süden grenzt der Teuteburger Wald an die Stadt.
Um das Jahr Achthundert gründete „Karl der Große“ einen Bischofssitz und etwas später dann das Carolinum, was möglicherweise das älteste Gymnasium ist. Von 1348 stammt die „Sate“, dass ist die älteste Stadtverfassung. Einige dunkle Punkte erlebte die Stadt Osnabrück von Mitte des 1500 bis Mitte des 1600 Jahrhunderts durch die Hexenverfolgungen. Fast dreihundert Frauen und zwei Männer fielen den Hexenprozessen zum Opfer. 1632 wurde aus dem Gymnasium Carolinum eine Jesuitenuniversität gegründet.
Zum Ende des Dreißigjährigen Krieges wurde in Münster und Osnabrück, dass wenig durch den Krieg gelitten hat, der „Westfälische Frieden“ ausgehandelt.
Anfang des 18. Jahrhunderts gehörte Osnabrück dem Kurfürstentum Hannover. Dann wurde es kurzzeitig von französischen Truppen besetzt. Das währte auch nicht lange, da das Königreich Westfalen neu gegründet Osnabrück beanspruchte. Schließlich gehörte es wieder zu Hannover, in der Zeit dann auch Osnabrücker Soldaten an der Schlacht von Waterloo teilnahmen.
Osnabrück gehörte am Ende zum Königreich Preußen und wurde der Regierungsbezirk Osnabrück, was bis 1977 bestand hatte.
Bis zum 2. Weltkrieg blieb Osnabrück ziemlich ungeschoren. Aber während des Krieges wurde es oftmals bombardiert und so stark beschädigt das von der Altstadt kaum was übrig blieb. Nach dem Kriege wurde es von der britischen Rheinarmee besetzt und zu einem großen Standort ausgebaut.
Jahrzehnte lang gewöhnten sich dann die Osnabrücker an die britischen Soldaten mit ihren Familien. Erst vor Kurzem wurde die Garnison komplett aufgelöst.